Die Kulturbeziehungen wurden in den vergangenen Jahren intensiviert. Schwerpunkt der Beziehungen bilden die Bereiche Wissenschaft und Hochschulen sowie Förderung der deutschen Sprache. 1995 wurde mit Rumänien ein erstes Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit geschlossen, 1996 ein Abkommen über schulische Zusammenarbeit. Rumänien fühlt sich traditionell eng mit dem deutschen Kulturraum verbunden. Durch die deutsche Minderheit besteht eine gemeinsame Kulturtradition, die das Interesse an deutscher Sprache und Kultur in Rumänien fördert. Zum Austausch zwischen Rumänien und Deutschland in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaften tragen auch die deutschen Mittlerorganisationen: das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (mit knapp 40 entsandten Lehrern), der Deutsche Volkshochschulverband sowie die deutschen politischen Stiftungen bei. Die Arbeit des Goethe-Institutes wird durch die deutschen Kulturzentren in Iasi, Klausenburg, Hermannstadt, Kronstadt und Temeswar ergänzt. Die Robert Bosch Stiftung und das Institut für Auslandsbeziehungen entsenden Kulturmanager an drei dieser Zentren. Es bestehen außerdem zahlreiche Universitäts- und Schulpartnerschaften.
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